LEITBILD

Unser Leit­bild ist der Versuch, den MCR-Spirit in Worte zu fassen – das, wovon wir träu­men und wie wir Kirche neu gestal­ten möch­ten. Es ist kein ferti­ges Konzept, sondern ein Prozess. Wir nennen es Versi­on 1.0 – offen für Neues, im Werden begrif­fen. Wenn du Fragen oder Gedan­ken dazu hast, schreib uns!

Vision — Wovon wir träumen

Wir sehnen uns danach, dass Menschen aus post­mo­dern-plura­lis­ti­schen Lebens­wel­ten ihren Alltag in München aus dem Vertrau­en auf die Liebe und Nähe Gottes1 leben. Wir glau­ben: Das Suchen und Üben dieser Erfah­rung öffnet uns immer wieder neu – wir lernen, uns selbst liebe­vol­ler anzu­neh­men und ande­ren empa­thi­scher und barm­her­zi­ger zu begeg­nen. So tragen wir zu einer Kultur in unse­rer Stadt bei, die gerech­ter, offe­ner und mensch­li­cher wird.

Mission — Was wir tun

MCR gestal­tet spiri­tu­el­le Praxis mitten im Alltag der Groß­stadt München: Wir singen, kochen, arbei­ten, wandern, medi­tie­ren und üben Yoga. Als spiri­tu­el­le Prozessbegleiter:innen schaf­fen wir Räume, in denen Fragen wich­ti­ger sind als Antwor­ten, Erfah­run­gen zählen und die christ­li­che Tradi­ti­on in neuer Spra­che leben­dig wird. So können Menschen ihre Sinn- und Glau­bens­fra­gen erkun­den und Erfah­run­gen mit dem Gött­li­chen zu machen.

Zielgruppe — Für wen wir da sind

Wir rich­ten uns an Menschen in München, die sich in post­mo­der­nen Lebens­wel­ten bewe­gen – meist junge Erwach­se­ne zwischen 25 und 45 Jahren. Viele von ihnen suchen Spiri­tua­li­tät in ihrem Alltag jenseits klas­si­scher Kirchen­for­ma­te, etwa beim Yoga, auf Reisen, in Podcasts oder in der Natur. Für diese Ziel­grup­pe werden Glau­ben- und Wahr­heits­fra­gen primär über geleb­te Erfah­rung verhan­delt, weni­ger über Dogmen oder ratio­na­le Argumente. 

Arbeitsweise – Wie wir arbeiten

Wir expe­ri­men­tie­ren mit kirch­li­chen Formen und entwi­ckeln Forma­te, die leicht zugäng­lich und zugleich tief­grün­dig sind. Unse­re Arbeit ist ereig­nis­haft, netz­werk­ar­tig und prozess­ori­en­tiert – Kirche auf Zeit, mitten im Leben, z. B. beim Cowor­ken, in der Bar oder beim Wandern. Wir arbei­ten krea­tiv und impro­vi­sie­rend. Dabei verbin­den wir herme­neu­ti­sche Refle­xi­on mit sinn­li­cher Erfahrbarkeit.

Selbstverständnis Leitungsteam – Wer wir sind

Wir sind Suchen­de unter Suchen­den, Weggefährt:innen, die ihre eige­nen Glau­bens­bio­gra­phien und Fragen einbrin­gen und spiri­tu­el­le Prozes­se ande­rer beglei­ten.  Als Teil der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kirche in Bayern verste­hen wir uns zugleich als Inno­va­ti­ons­team, das neue Ausdrucks­for­men von Kirche erprobt und Impul­se in die Gesamt­kir­che zurück­spie­gelt. Unse­re eige­ne Spiri­tua­li­tät ist praxis­ori­en­tiert und kontem­pla­tiv ausge­rich­tet. Sie streckt sich immer wieder nach dem gött­li­chen Geheim­nis aus.

Werte – Was uns prägt

  • Offen­heit – Bei uns ist Platz für Fragen, Zwei­fel und Viel­falt. Wir üben eine Haltung, die uns immer wieder neu für das Unver­trau­te öffnet.

  • Herz­lich­keit – Wir schaf­fen gast­li­che Räume, in denen man sich sofort will­kom­men fühlt – unab­hän­gig davon, ob oder was man glaubt.

  • Authen­ti­zi­tät – Wir gestal­ten nur das, was wir selbst ehrlich leben wollen und vertre­ten können.

  • Suchen­de Haltung – Wir blei­ben Lernen­de: fragend, neugie­rig und demütig.

  • Erfah­rung – Spiri­tu­el­le Praxis lebt vom Erle­ben, nicht von Beleh­rung – sinn­lich, leib­ver­bun­den, gemeinschaftlich.

  • Krea­ti­ve Impro­vi­sa­ti­on – Wir verbin­den Tradi­ti­on mit Inno­va­ti­on: mutig, frei und experimentierend.

  • Tradi­ti­on im Dialog Wir schöp­fen aus dem Schatz der christ­li­chen Tradi­ti­on und suchen nach Spra­che, die uns heute trägt.

  • Gerech­tig­keit Wir stehen für Viel­falt, Inklu­si­on und die Würde jedes Menschen. Wir bemü­hen uns darum, ein Safe Space zu sein.

  • Acht­sam­keit Zuhö­ren, Präsenz und Reso­nanz sind für uns geist­li­che Praxis.

Unser Verständnis von „Gott“

Wir verste­hen ‚Gott‘ als Geheim­nis und zugleich reale Wirk­lich­keit. Dabei geht es nicht um ferti­ge Bilder oder Dogmen, sondern um ein offe­nes Einlas­sen auf das, was wir erfah­ren. Wir spre­chen dafür auch von ‚dem Gött­li­chen‘, ‚dem Geheim­nis‘, ‚dem großen Du‘ oder ‚dem Sein‘. Jesus Chris­tus ist für uns der primä­re Bezugs­punkt: Durch sein Handeln und seine Liebe wird für uns sicht­bar, wie Gott Menschen begeg­net –orien­tie­rend, verletz­lich, heilend.

Mach mit!

Werde Teil von Munich Church Refresh. Hilf uns bei der Umset­zung unse­rer Events, bringt deine Ideen ein und fahr mit uns auf den Lasten­rä­dern durch die Stadt.

Wir freu­en uns über jede:n, der/die mitwir­ken möchte.